Willkommen bei go2ppl

10.
Apr
2010
Aero Friedrichshafen 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   

Hi @all,

ich war heute auf der Aero in Friedrichshafen. Wie zu erwarten war nicht viel neues dabei, jedoch ein Besuch ist es wert.

Meine Bilder die ich gemacht habe könnt Ihr euch hier ansehen...

 

 
08.
Mär
2010
Ausbildung zum UK fATPL (CPL(A) ME IR) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   

Hallo @all,

in diesem Beitrag möchte ich einen Weg zum fATPL (JAR CPL(A)) beschreiben. Dies soll auch anderen die Möglichkeit geben, einen kurzen Einblick zu erhalten, wie man die Ausbildung zum Berufspiloten nicht nur anstrengend, sondern auch interresant gestalten kann.

Die Fliegerkarriere kann in einem Verein wie dem FlugAusbildungsVerein Erdmannhausen e.V. beginnen. In einem Verein kann man die Ausbildung zum JAR-FCL PPL(A) flexibel, günstig und zeitnah absolvieren. Der FlugAusbildungsverein Erdmannhausen e.V. bildet am Flugplatz Backnang-Heiningen (EDSH) und Heubach (EDTH) aus.

photophoto2photo4photo5photo6photo7

Nach dem JAR-FCL PPL(A) suchte ich nach Möglichkeiten, wie man seine weitere Ausbildung möglichst interessant, spannend und abwechslungsreich gestalten könnte. Nach intensiver Recherche im World Wide Web (www) war klar, dass dies nur funktionieren kann, wenn man die Ausbildung im Ausland absolviert.

Mit vielen Fragezeichen im Kopf habe ich mich in den undurchdringlich erscheinenden, schwierigen Paragraphendschungel einer Modularen Ausbildung in verschiedenen Ländern eingelesen. Am Ende merkte ich, es führt kein Weg an UK vorbei. Nur dort ist solch eine Ausbildung möglich.

Der erste Weg ist, den JAR-FCL PPL(A) in einen FAA PPL zu konvertieren. Die Konvertierung ist ganz einfach, wie dies vor sich geht, kann man hier nachlesen.

Nach langer Suche bekam ich einen Tipp. Es gibt in Florida einen Herrn mit dem Name "Daniel Just". Daniel schult am "Flagler County Airport (KXFL)", welcher optimal für diese Schulung ausgestattet ist. Es stehen zwei Cessna's 172SP und eine Piper PA 34-200 Seneca I zur Verfügung. Was man von anderen US Flugschulen vermisst, ist hier gegeben. Alle Flugzeuge sind IFR ausgerüstet und sind topp gewartet! Preise für die Ausbildung bei Daniel, findet Ihr auf seiner Internetseite.

Daniel holt seine Flugschüler freundlicherweise mit dem Flieger vom Orlando Airport ab und führt den Schüler auf dem Rückflug zum Flagler County Airport (KXFL) in den Funk und das Fliegen in den USA ein. Nach dem Besuch beim Prüfer, der die FAA Lizenz ausstellt, kann es direkt losgehen mit dem IR Training. Nach erfolgreich absolviertem Training und bestandener Prüfung fliegt man zum Orlando Airport zurück. Wohnen kann man am flugplatznahem "Trailer". Dieser steht direkt am Airport (2 Minuten zu Fuß) und hat alles, was man benötigt (Bett, Küche, usw.).

DSC00473DSC00485DSC00501DSC01039DSC01049DSC01050DSC01059DSC01069DSC01071DSC01073DSC01075DSC01097DSC01098DSC01124DSC01126

Zurück in Europa muss man an einem UK ATPL Theorielehrgang (distance learning) teilnehmen. Eine der besten Schulen hierfür ist die „Bristol Ground School" in England. Mit der Vorbereitung dieser professionellen Schule kann man alle Anforderungen erfüllen und nur bestehen!

Im Anschluss absolviert man den UK JAA CPL(A) SEP(land) Kurs und das MEP (land) mit Prüfungen. Dies kann man an jeder für UK CAA zugelassenen Schule tun. (USA oder UK)

Wenn dann der Großteil geschafft ist, kann man sein FAA IR SE zu einem JAA IR ME konvertieren. Dazu absolviert man einen Konversion - Kurs, z. B. an der Flugschule "Aerodynamics Malaga" oder einer anderen Schule in UK oder Spanien. In Malaga, im Süden Spaniens herrschen optimale sonnige Bedingungen, um das IR mit wenig Zeit und Kostenaufwand zu konvertieren.

DSC01373DSC01374DSC01384DSC01394DSC01395DSC01398DSC01557DSC01569DSC01585DSC01598DSC01601

Zum Abschluss kann ich nur sagen, dies ist ein sehr interessanter, spannender und abwechslungsreicher Weg, die Europäische Berufspilotenlizenz (mit ICAO English Proficiency Level 6) zu erlangen. Wenn man alles unter dem Strich zusammen rechnet, ist die Ausbildung billiger als in Deutschland, man hat mehr Stunden im Logbuch, man erlebt viel und kann bei erfolgreichem Abschluss einen imposanten Lebenslauf vorweisen.

Wer mehr Informationen über die Ausbildung haben möchte oder Fragen hat, darf gern einen Kommentar hinterlassen.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. März 2010 um 15:50 Uhr
 
05.
Mär
2010
Sicherheitsgurte - EASA stoppt geplante PAD PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   
Gute Nachricht von der Technischen Kommission (TeKo): Die EASA hat am 2. März 2010 entschieden, auf die geplante Lufttüchtigkeitsanweisung (PAD) 10-010 zu verzichten.

Gute Nachricht von der Technischen Kommission (TeKo): Die EASA hat am 2. März 2010 entschieden, auf die geplante Lufttüchtigkeitsanweisung (PAD) 10-010 zu verzichten. Alternativ soll ein Safety Information Bulletin (SIB) herausgegeben werden, das über die rechtliche Situation der reparierten Sicherheitsgurte informiert.
Dies ergibt sich aus der schriftlichen Antwort der EASA auf das Schreiben der TeKo.
Für Luftsportler ist damit die Situation deutlich entspannt.

Ende vergangen Jahres war festgestellt worden, dass bei der Instandhaltung von Gurtsystemen durch einige Betriebe genehmigungspflichtige Arbeiten durchgeführt wurden, ohne dass die notwendigen Genehmigungen und/oder genehmigte Unterlagen für die Durchführung solcher Tätigkeiten vorlagen.
In einer PAD sollte deshalb gefordert werden, die betroffenen Sicherheitsgurte auszutauschen oder die Sitzplätze, die mit diesen Gurten ausgestattet sind, nicht zu nutzen. Diese Anweisung hätte gravierende Konsequenzen auch für die Luftsportler gehabt.
Der DAeC, die EGU und viele Organisationen und Piloten sind bei der EASA vorstellig geworden und haben den Entwurf fristgerecht kommentiert. Die Frist lief am 11. Februar 2010 ab.
Die EASA hat die eingegangenen Kommentare diskutiert und nun entschieden, keine neue PAD sondern ein Safety Information Bulletin zu dem Thema zu veröffentlichen.
Die betroffenen Betriebe wurden auf die Möglichkeit hingewiesen, sich die bei ihnen verwendeten Reparaturverfahren gemäß Regulation (EC) No. 1702/2003 Annex Part 21 Subpart M von der EASA genehmigen zu lassen.

Anfrage der TEKO an die EASA

Antwort der EASA

Quelle: DAeC

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. März 2010 um 09:07 Uhr
 
03.
Mär
2010
IATA: Nachfrage im Luftverkehr im Januar erneut gestiegen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   

Die Passagiernachfrage im Luftverkehr ist im Januar 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat um 6,4 Prozent gestiegen. Das berichtet aktuell die International Air Transport Association (IATA). Vor dem Hintergrund der gestiegenen Nachfrage ist die Auslastung im Januar im Passagiergeschäft bei einer gleichzeitigen Kapazitätserhöhung von 1,2 Prozent auf 75,9 Prozent gestiegen, eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert (40,1 Prozent) um 28 Prozent. Die Steigerung der Nachfrage im Jahresvergleich spiegelt eher eine Erholung vom steilen Nachfragerückgang von Anfang 2009 wider als eine dramatische Verbesserung im Januar 2010.

Giovanni Bisignani, IATA-CEO: „Die Fluggesellschaften haben zwei bis drei Jahre Wachstum verloren. Die Nachfrage entwickelt sich in die richtige Richtung, besonders ermutigend ist der Anstieg beim Frachtvolumen von 3 Prozent von Dezember auf Januar. Wir können die Zukunft langsam mit vorsichtigem Optimismus sehen, aber bessere Volumen bedeuten nicht zwangsweise einen besseren Ertrag. Die Erträge im Passagiergeschäft sind weiterhin 15 Prozent unter den Spitzenwerten. Und wir erwarten für 2010 Verluste von 5,6 Milliarden US-Dollar.“ 

Aufgeschlüsselt nach Regionen gibt es große geographische Unterschiede bei den Verbesserungen. Der stärkste Aufschwung wurde in Märkten verzeichnet, in deren sich die Wirtschaft von der Wirtschaftskrise besonders stark erholt hat: In Asien, Lateinamerika und dem Nahen und Mittleren Osten.

Quelle: www.iata.org

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 03. März 2010 um 18:14 Uhr
 
01.
Mär
2010
Kleinflugzeug stürzt ab (Filderstadt) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   

Filderstadt - Ein einmotoriges Sportflugzeug der Marke Piper, Typ PA 28, das mit einem 59 Jahre alten Piloten und einer 60 jährigen Pilotin besetzt war, befand sich am Samstag auf einem Überprüfungsflug um Stuttgart herum. Beim anschließenden Landeanflug auf den Flughafen setzte plötzlich aus nicht geklärter Ursache der Motor aus. Das Flugzeug verlor daraufhin schnell an Höhe und der Pilot entschloss sich, auf einem Acker zu landen. Nach mehreren Metern blieb das Bugrad im Acker stecken, die Maschine überschlug sich und blieb am Boden liegen.

Quelle: stuttgarter-zeitung.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. März 2010 um 09:52 Uhr
 
28.
Feb
2010
Cockpit-Vorstand beschließt Urabstimmung bei Eurowings PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   

FRANKFURT/M. - Vier Tage nach dem abgebrochenen Pilotenstreik hat die Lufthansa am Freitag erstmals wieder ihren kompletten Flugplan mit rund 1800 Verbindungen geflogen. Selbst witterungsbedingte Verspätungen seien im Laufe des Tages wieder aufgeholt worden, erklärte ein Unternehmenssprecher in Frankfurt. Am Morgen hatten starke Winde die Starts und Landungen am größten deutschen Flughafen behindert. Einziges Problem seien noch die fortgeführten Fluglotsenstreiks in Frankreich.

Der Sprecher bestätigte zudem Informationen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC), dass sich die Tarifparteien zu neuen Verhandlungen getroffen haben. Über Ort und Inhalt der Gespräche machten beide Seiten keine Angaben.

Die VC hatte am Montag ihren eigentlich auf vier Tage ausgelegten Streik bei der Lufthansa bereits nach 24 Stunden wieder abgebrochen und auf Druck des Frankfurter Arbeitsgerichts eine Tarifforderung fallengelassen. Die Piloten verlangen höhere Gehälter, längere Ruhezeiten und einen Schutz der rund 4500 Pilotenarbeitsplätze unter dem deutschen Konzerntarif. Der Streik ist bis einschließlich 8. März ausgesetzt.

Urabstimmung bei Eurowings

Unterdessen stimmte der Vorstand der Vereinigung Cockpit am Freitag für Warnstreiks und eine Urabstimmung bei der Lufthansa- Tochter Eurowings, wo 600 Stellen gestrichen werden sollen. Dies teilte ein Sprecher am Abend mit. Die Gewerkschaft will verhindern, dass Piloten bei Eurowings entlassen werden. Sie sollen stattdessen an andere Airlines, die dringend Piloten suchten, ausgeliehen werden. Zudem wird ein Sozialplan und eine Auffanggesellschaft verlangt. Ein Datum für den Beginn der Urabstimmung und für die Warnstreiks stand zunächst nicht fest.

Streiks in Frankreich

In Frankreich setzten die Lotsen ihren Streik am vierten Tag fort. Die Air France musste am Freitag am Flughafen Paris-Orly die Hälfte aller Kurz- und Mittelstreckenverbindungen streichen. Am zweiten großen Pariser Airport, Charles de Gaulle, war jeder fünfte Flug innerhalb Europas betroffen. Die Langstreckenverbindungen sollten wie geplant bedient werden. Mit dem Streik, der am Freitagabend enden sollte, wollten die Fluglotsen gegen geplante Umstrukturierungen protestieren. Noch bis zum 1. März haben zudem vier kleinere Pilotengewerkschaften bei Air France zum Streik aufgerufen. Die Fluggesellschaft rechnete jedoch nicht mit noch stärkeren Behinderungen des Flugverkehrs.

Quelle: aero.de

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. Februar 2010 um 07:44 Uhr
 
24.
Feb
2010
EASA korrigiert geplante PAD PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   
Gute Nachricht von der Technischen Kommission: Die EASA wird die geplante Lufttüchtigkeitsanweisung (PAD) 10-010 korrigieren.

Die EASA hatte festgestellt, dass bei der Instandhaltung von Gurtsystemen durch einige Betriebe genehmigungspflichtige Arbeiten durchgeführt wurden, ohne dass die notwendigen Genehmigungen und/oder genehmigte Unterlagen für die Durchführung solcher Tätigkeiten vorlagen. In dem PAD wurde deshalb gefordert, die betroffenen Sicherheitsgurte auszutauschen oder die Sitzplätze, die mit diesen Gurten ausgestat-tet sind, nicht zu nutzen. Diese Anweisung hätte gravierende Konsequenzen auch für die Luftsportler gehabt.
Der DAeC, die EGU und viele Organisationen und Piloten sind bei der EASA vorstellig geworden und haben den Entwurf fristgerecht kommentiert. Die Frist lief am 11. Februar 2010 ab. Nach jüngsten, noch nicht von der EASA bestätigten Informationen ist jetzt geplant, dass die Instandhaltungsbetriebe die Papierlage ändern müssen und damit den Vorschriften genügen. Maßnahmen der Nutzer würden demnach nicht erforderlich sein.

Quelle: DAeC

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 7 von 17