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16.
Feb
2010
Fliegen im Winter - die Landung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   

Über Gelingen oder Misslingen der Landung entscheidet das zutreffende Abschätzen des Bahnzustandes. Eine erste wichtige Voraussetzung ist, dass die Position der Schwelle eindeutig zu erkennen ist.

 

Ist das nicht der Fall, verbietet sich eine Landung. Hinzu kommt, dass es mitunter schwerer fällt, die Höhe abzuschätzen, wenn der Untergrund „weiß in weiß“ ist.

Klar ist auch: Wenn das Flugzeug in tiefen Schnee hineinlandet, besteht Überschlaggefahr.

Ist die Piste glatt, verlängert sich die Ausrollstrecke deutlich, das muss man vorher kalkulieren.

Interessant wird es, wenn Seitenwind bläst und die (glatte) Bahn nach einer Seite hängt. Das Flugzeug wird immer der Neigung folgen. Umso wichtiger ist es, den Weg vorauszuplanen.

Aufmerksamkeit ist auf jeden Fall gefragt bei Schneewällen, die vom letzten Räumen übriggeblieben sind. Sie sind möglicherweise gefroren und schlecht zu erkennen. Immer wieder kommt es zu unfreiwilligen und unsanften Begegnungen mit diesen Hinterlassenschaften.

Quelle: flugrevue.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. Februar 2010 um 14:23 Uhr
 
16.
Feb
2010
Fliegen im Winter - In der Luft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   

Im Reiseflug erwarten die Flugzeugbesatzung im Idealfall eine überaus ruhige Luft und die berühmte Sicht bis zum Pol. Das eine oder andere Bodenmerkmal, das sonst zuverlässig der Orientierung gedient hat, mag jetzt unter dem Schneeteppich liegen.

Auf der anderen Seite ist das Landschaftsbild sehr viel aufgeräumter, Autobahnen, Flüsse und eisfreie Seen heben sich so deutlich von ihrer Umgebung ab wie zu keiner anderen Jahreszeit.

Der Sinkflug ist bei sehr kalter Luft etwas anders zu planen als im Sommer. Während des Abstiegs sollte Leistung beibehalten werden, damit der Motor nicht in ungesundem Maß auskühlt. Die Sinkflugstrecke verlängert sich dadurch natürlich, entsprechend früher muss der Sinkflug begonnen werden. Auch für ein Durchstartmanöver ist es wichtig, dass der Motor die optimale Körpertemperatur behält, damit er die volle Leistung abgeben kann.

Quelle: flugrevue.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. Februar 2010 um 14:21 Uhr
 
16.
Feb
2010
Fliegen im Winter - die Vorflugkontrolle und Runup PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   

Bei der Vorflugkontrolle ist die sorgfältige Kontrolle des Pitotrohrs und der statischen Öffnungen noch wichtiger als sonst. Die Pitotheizung muss also auch getestet werden. Das wiederum bedeutet, dass ein Batteriecheck unverzichtbar ist.

Nach Möglichkeit sollte man sich für den Run-up-Check eine trockene Stelle suchen, damit keine losen Eisplatten oder stehendes Wasser vom Prop angesaugt werden können.

Das Rollen auf Eis kann zu einer Rutschpartie werden, der „Windfahneneffekt“ macht sich hier besonders bemerkbar. Wenn sich das Rollen auf derartigem Untergrund nicht vermeiden lässt, sollte man den Weg planen und gegebenenfalls mit Vorhaltewinkel, also auf der Luvseite, rollen. Rechts und links sollte genügend Freiraum sein, wenn das Flugzeug tatsächlich wegschlittert.

Auf keinen Fall dürfen die Räder blockieren, dadurch verlieren sie die Lenkwirkung. Das kann schwierig werden, wenn man von der Bahn abrollt, also eine Kurve machen muss. Da sollte man langsam genug sein. Ebenso muss die stark verlängerte Bremsstrecke bei einem eventuellen Startabbruch berücksichtigt werden, denn dann gilt es, nur so viel zu bremsen, dass die Räder nicht blockieren.

Quelle: flugrevue.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. Februar 2010 um 14:20 Uhr
 
16.
Feb
2010
Fliegen im Winter - die Tageslänge PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   

Eine weitere winterliche Besonderheit bei der Flugplanung ist natürlich die Tatsache der kürzeren Tageslichtspanne. Demgegenüber steht ein zeitlicher Mehrbedarf bei der Vorflugkontrolle, eventuell eine längere Flugzeit wegen Sichtbehinderungen oder der Notwendigkeit, einen Ausweichflugplatz anzusteuern.

Im Winter kann es bereits deutlich vor dem sogenannten „Ende der bürgerlichen Abenddämmerung“ (ECET) reichlich duster sein. All das zwingt zu einer präzisen Planung, die realistische Reserven beinhaltet, und pünktlichem Abflug. Über die tatsächliche Schließungszeit muss man sich in jedem Fall schlau machen, sie ist mancherorts unabhängig vom Sonnenuntergang.

Quelle: flugrevue.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. Februar 2010 um 14:18 Uhr
 
16.
Feb
2010
Fliegen im Winter PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   

Keine Frage: Wenn das Land unter einer Schneedecke liegt, bleiben die meisten Einmotorigen lieber unter einem schützenden Dach. Dennoch hat der Flugbetrieb bei winterlichem Wetter auch seine Reize. Welche Besonderheiten sind zu beachten?

 

Diese Eigenheiten des Winters betreffen den Flug in seiner Gesamtheit, beginnend bei der Flugplanung, über die Vorflugkontrolle bis hin zum Abstellen des Flugzeugs nach der Landung.

So versteht es sich, dass das Kapitel „Wetter“ im Winter einen ganz besonderen Stellenwert hat und nach äußerst gründlicher Beschäftigung verlangt. Eine besonders gefährliche Erscheinung ist gefrierender Nebel oder Regen. Dann sind Tropfen in der Luft, die zwar flüssig sind, deren Temperatur aber weit unter dem Gefrierpunkt liegt, und die daher blitzartig frieren, wenn sie auf die Flugzeugoberfläche treffen. Sehr wichtig ist deswegen die Kenntnis der Nullgradgrenze und der Luftfeuchte. Sie ist am besten der aktuellen „Significant Weather Chart“ zu entnehmen, die darüber hinaus die zu erwartende Vereisung für verschiedene Zonen vorhersagt.

Generell lässt sich sagen, dass eine Vereisung von Zelle und Propeller im Nebel, in Wolken und in Niederschlagsgebieten bei Temperaturen zwischen 0 ºC und -15 ºC auftritt, besonders häufig bei etwa -5ºC. Mit zunehmender Kälte wird die Vereisungsgefahr geringer, weil die Luft dann weniger Feuchtigkeit enthält.

Jeder Pilot weiß, dass Vergaservereisung ein wichtiges Thema ist, auch außerhalb des Winters. Zur Erinnerung: Optimale Voraussetzungen für Vergaservereisung sind gegeben, wenn

- die Lufttemperatur zwischen -5 ºC und +18 ºC liegt und

- der Taupunkt nahe der Temperatur liegt (hohe Luftfeuchtigkeit).

Vielleicht weniger bekannt ist, dass dieses Phänomen auch kurz nach dem Start auftreten kann. Jedes Jahr fallen Flugzeuge aus diesem Grund in der Nähe des Startflugplatzes vom Himmel. Bestimmte Flugzeugtypen sind übrigens empfänglicher für Vergaservereisung als der Durchschnitt.

Quelle: flugrevue.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. Februar 2010 um 14:17 Uhr
 
16.
Feb
2010
Hamburg Aviation Conference diskutiert Entwicklung nach Krisenjahr 2009 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   

Rund 200 Wissenschaftler und Unternehmensvertreter diskutieren seit Donnerstag bei der 13. Hamburg Aviation Conference über Aufwärtstrends und Risiken für die Airline-Industrie und Airports. Der Hamburger Flughafen veranstaltet die Konferenz in jedem Jahr mit Experten aus aller Welt.

 

"Nach dem schwersten Jahr in der Geschichte des modernen Luftverkehrs kann es kein 'weiter so' geben", erklärte Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung des Hamburger Flughafens zum Auftakt. Einerseits müsse es jetzt um die Rückkehr zu wirtschaftlicher Stabilität gehen, zum anderem um die Ziele der Industrie beim weltweiten Ressourcenschutz.

Eggenschwiler geht davon aus, dass die Talsohle durchschritten ist. Im Fokus der Diskussionen steht bis zum Freitag unter anderem die Frage, ob die Erholung nun als U,L oder W-Form verläuft. Während die Frachtraten wieder zunehmen und die Passagierzahlen steigen, wollen die Experten vor allem auch über die weiterhin schwierige Erlösentwicklung bei den Airlines diskutieren.

Quelle: flugrevue.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. Februar 2010 um 20:37 Uhr
 
16.
Feb
2010
Flughafen Braunschweig wegen Bahn-Ausbau vom 5. bis 25. Juli geschlossen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Strecker   

Flughafen Braunschweig Skizze

Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg (EDVE) ist im Juli für rund drei Wochen auf Grund des Ausbaus der Start und Landebahn gesperrt. Nach Angaben der Flughafengesellschaft sollen die Arbeiten vom 5. bis voraussichtlich 25. Juli 2010 dauern.

 

In Braunschweig wird die Start- und Landebahn von derzeit 1800 Metern Länge auf dann 2300 Meter verlängert. Seit Anfang Januar wird bereits Wald im Anflug auf die Piste 26 abgeholzt.

In den kommenden Monaten geht der Ausbau dann in die heiße Phase. Schließlich wird der Flughafen dann im Juli für rund drei Wochen geschlossen. Der Aufwand für reine Nachtarbeit und die Wiederherstellung des Flugbetriebes an jedem Morgen sei zu groß, teilte die Flughafengesellschaft mit.

Wie sehr der Segelflugbetrieb betroffen sein wird, ist noch nicht absehbar. "Wir prüfen noch, ob wir das Segelfluggelände mit einem entsprechenden Zaun aus dem Baubereich ausgrenzen können", erklärte die Flughafengesellschaft.

Im Zuge des Ausbaus sollen auch die Rollwege verbreitert und das Vorfeld vergrößert werden. Die neue Bahnlänge soll voraussichtlich im Frühjahr 2011 zur Verfügung stehen, da im kommenden Winter noch Arbeiten an der Hindernisfreifläche im Anflug auf die 26 notwendig sind, hieß es von der Flughafengesellschaft.

Der Ausbau in Braunschweig ist nicht unumstritten. Befürworter führen vor allem die Nutzung des Flughafens durch das DLR und seinen neuen Airbus A320 ATRA an. Dazu kommt Volkswagen als einer der wichtigsten Nutzer des Airports.

Kritiker sehen die Forschungsaktivitäten des DLR auch ohne eine Bahnverlängerung als möglich an. Besonders umstritten ist die Frage, ob eine Umgehungsstraße des Airports ebenfalls verlegt wird. Über diese erreichen auch zahlreiche Mitarbeiter täglich ihren Arbeitsplatz. Außerdem droht sonst in anliegenden Orten eine massiv steigende Verkehrsbelastung.

Am Flughafen Braunschweig sind mehrere tausend Mitarbeiter vor allem in der Forschung tätig. Das DLR betreibt ein großes Zentrum, dazu kommen die TU Braunschweig sowie Firmen wie Aerodata oder Delair. Außerdem sind LBA und BfU in Braunschweig zuhaus, ebenso der DAeC.

Quelle: flugrevue.de

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 16. Februar 2010 um 13:54 Uhr
 
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